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Impotenz
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Impotenz (Andrologie) | Erektionsstörung

(lat. Unfähigkeit – als Gegensatz zur Potenz) bezeichnet im Allgemeinen deutschen Sprachgebrauch die Unfähigkeit von Männern, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu halten.

Bedeutung

Die Erektile Dysfunktion (ED) ist eine schwerwiegende Erkrankung. Nahm man noch vor wenigen Jahren vorwiegend psychische Ursachen wie Stress an, so weiß man dank moderner Untersuchungsmethoden heute, dass in der überwiegenden Mehrzahl organische Leiden eine Rolle spielen. Die ED ist häufig auch Vorbote anderer, noch schwerwiegenderer Erkrankungen und sollte daher immer untersucht werden. Untersuchungen zeigen, dass die ED oftmals ein Vorbote von Herzinfarkten und Schlaganfällen sein kann, da die Blutgefäße des Penis denen des Herzens ähneln. Eine durch den Urologen diagnostizierte ED sollte daher auch vom Hausarzt/ Internisten mit abgeklärt werden. Leider gehen aus falscher Scham viele Betroffene zunächst nicht zum Andrologen. Oft aber ist eine rasche - bei Verletzungen sofortige - Untersuchung erforderlich, um Langzeitschäden zu vermeiden. Der Betroffene sollte daher schnell über seinen Schatten springen; nur so besteht die Chance, die Ursachen der Erektionsstörung zu ermitteln und erfolgreich wiederherstellen zu können.

Andrologie lässt sich wörtlich als „Männerkunde“ übersetzen. Dieses Spezialgebiet der Medizin befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. Somit ist Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie.

Dr. med. von Ostau und Dr. med. Tobias Jäger sind Mitglieder der Gesellschaft „Deutsche Gesellschaft für Andrologie“. Die „Deutsche Gesellschaft für Andrologie“ zählt derzeit fast 400 Mitglieder. Sie ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgeschellschaften (AWMF).

Dr. med. Tobias Jäger ist Mitglied der Gesellschaft „Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.“